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2008-03-29 Roßkopf scheitert gegen „Spaßteilnehmer“ Lei Yang, Markus Teichert testet Timo Boll nachhaltig
Gegen einen „alten Bekannten“, Lei Yang, welcher mittlerweile beim Oberliga-Aufsteiger ASV Grünwettersbach aktiv ist, verlor der 38-jährige Rosskopf mit 2:4. Rosskopf kommentierte seine Niederlage gefasst: „Wenn man das fünfigste Mal an Deustchen Meisterschaften teilnimmt hat man gelernt, die Enttäuschung über eine Niederlage zu verkraften. Lei kennt mich aus einigen Trainingsspielen recht gut und spielt ein taktisch kluges System gegen mich, so kann es im Sport halt laufen.“ Die Frage, ob die Zuschauer Deutschlands „Mr. Tischtennis“ in Hamburg das letzte Mal bei Deutschen Meisterschaften zu sehen bekommen haben beantwortet „Rossi“ folgendermaßen: „Es ist schon möglich, dass ich heute das letzte Mal bei einer DM an den Start gegangen bin. Mein frühes Ausscheiden motiviert mich eher nicht zu einem weiteren Start.“ Rosskopfs Gegner Yang sagte, dass er und Rossi für die Zuschauer ein gutes Spiel geboten haben und er als derzeitiger Oberligist ohne große Ambitionen zur DM gereist ist und nennt als Leitmotiv zur Teilnahme schlicht und einfach „Spaß“. Einen Tisch neben Rosskopf und Lei Yang lieferte der Reutlinger Markus Teichert dem Favoriten Timo Boll unter großem Beifall der Zuschauer einen erbitterten 7-Satzkrimi. Der mittlerweile in der Verbandsliga beim SSV Reutlingen aktive ehemalige Bundesligaprofi Teichert trauerte der verpassten Siegchance gegen den hohen Favoriten kurz nach Spielende allerdings nicht all zu sehr hinterher: „Es hat sehr viel Spaß gemacht gegen Timo spielen zu dürfen. Die Atmosphäre in der Halle hat mir sehr gut gefallen. Ungewohnt war es für mich, einen Spieler der Klasse eines Timo Boll so lange unter Druck setzen zu können. An seiner Mimik war zu erkennen, dass er sich die gesamte Dauer des Spiels voll konzentriert hat. Ich freue mich darüber, solch ein tolles Spiel gegen Timo gemacht zu haben.“ Ein ehemaliger Hamburger war mit seinem Abschneiden und seiner gezeigten Leistung nach eigenen Angaben „voll zufrieden“. Hartmut Lohse brachte den Gönnerner Bundesligaspieler Steffen Mengel in der Runde der besten 32 bei seiner 3:4-Niederlage an den Rand einer Niederlage. „Ich hätte das Spiel gut gewinnen können, wenn es mir gelungen wäre einen der Sätze 2-4 zu gewinnen. Im Entscheidungssatz hat sich Mengel dann aber gesteigert und seine Vorhand häufiger eingesetzt. Außerdem hat er gleich einen guten Start erwischt. Mein Turnierfazit fällt trotz der knappen Niederlage positiv aus.“ Nach Björn Ungruhes tollem Erfolg gegen Lennart Wehking war Lars Hielscher im Achtelfinale eine Nr. zu groß, der Schwarzenbeker verlor glatt in vier Sätzen. Bei den Damen führen Alexandra Scheld in der oberen Hälfte und Elke Wosik in der Unteren weiterhin die Setzliste an. Eine interessante Partie ist zu erwarten, wenn Amelie Solja im Viertelfinale auf die kompromisslose Angriffsspielerin Kristin Silbereisen treffen wird.
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